Arbeitsgruppe Regionaler Preisvergleich

Der Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD) hat die Arbeitsgruppe "Regionaler Preisvergleich" eingesetzt. Unter dem Vorsitz von Joachim Möller (Direktor des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit (BA) und Uwe Blien (ebenfalls IAB) hat die AG im April 2010 ihre Arbeit aufgenommen. Ziel der Arbeitsgruppe ist die Erörterung von Möglichkeiten der Datenerhebung sowie Empfehlungen zur Etablierung eines Regionalen Preisindex.

Durch die Berechnung des Verbraucherpreisindex liegen zwar detaillierte Informationen über die Preisentwicklung im Zeitablauf vor. Bislang können aber zu einem gegeben Zeitpunkt keine validen Aussagen über Differenzen im Preisniveau zwischen Städten, Wirtschaftsräumen oder gar auf Kreisebene gemacht werden. Ein Bedarf an räumlich tief gegliederten ökonomischen Analysen und statistischen Informationen steigt jedoch stetig an und wird sowohl von Seiten der Politik als auch von Seiten der Wissenschaft geäußert.

Ziel der AG ist es, eine Machbarkeitsstudie zum regionalen Preisvergleich auf der Ebene von Kreisregionen zu ermöglichen. Im Rahmen der Machbarkeitsstudie sollen erste Ergebnisse zu regionalen Preisunterschieden in Deutschland bereitgestellt und gleichzeitig methodische Entwicklungsarbeiten für die Implementierung einer laufenden jährlichen Datenbereitstellung durchgeführt werden.

Die Methode, die Qualität und der Zugang zu Daten sollen transparent dargelegt werden. Letztlich soll auf Grundlage eines beschriebenen Fachkonzepts eine Integration regionaler Preisindizes in die amtliche Statistik ermöglicht werden.

Die Arbeitsgruppe geht zurück auf den im Jahr 2008 vom Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten ausgerufenen Expertisenworkshop "‚Weißer Fleck’ Regionale Preisindizes – Wie kann die Wissenslücke geschlossen werden?" und den daraus resultierenden Workshop "Regionale Preisindizes", der im Juli 2009 stattfand.


Mitglieder der Arbeitsgruppe:




News

>> AG Georeferenzierung von Daten: Endbericht und Vorträge verfügbar

>> Kommentar zum Science Themenheft Datareplication & Reproducibility:
"Datenverfügbarkeit reicht nicht, um Replikationsstudien zur Routine zu machen" von Gert G. Wagner und Denis Huschka, erschienen als RatSWD Working Paper 194/2012

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Der Rat in der Presse

>> Immer größere Datenberge - Forscher ermuntern auch wissenschaftliche Laien, dabei zu helfen, Forschungsdaten zu erschließen,
pnnde | 11.01.2012 | von Richard Rabensaat

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Aktuelle Konferenzen und Workshops

>> 4th Distinguished Lecture des Rates für Sozial- und Wirtschaftsdaten
"Institutionenversagen in der Finanzkrise - Zur zukünftigen Rolle und Funktion der Statistik im europäischen Kontext".
Vortrag von Eckart Hohmann, Präsident des Hessischen Statistischen Landesamtes,
26. April 2012, Berlin

>> Joint Workshop of RatSWD, GESIS, ZBW, IDSC and nestor
Metadata and Persistent Identifiers for Social and Economic Data
7-8 May 2012, Berlin, Berlin-Brandenburg Academy of Sciences and Humanities

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