Am Deutschen Zentrum für Altersfragen (DZA) stellt das Forschungsdatenzentrum Deutscher Alterssurvey (FDZ-DEAS) die Mikrodaten des Deutschen Alterssurveys (DEAS) zur Verfügung. Damit kommt das DZA Anregungen des Wissenschaftsrates und des Rates für Sozial- und Wirtschaftsdaten nach. Das FDZ-DEAS stellt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die im Survey erhobenen Informationen für die nicht-kommerzielle Forschung zur Verfügung und berät potentielle Nutzer auch im Vorfeld darüber, wie sie die DEAS-Daten für ihre Fragestellung am besten verwenden können.
Der DEAS ist eine vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) geförderte, bundesweit repräsentative Quer- und Längsschnittbefragung von Personen im Alter von 40 und mehr Jahren. Derzeit liegen Ergebnisse aus den ersten drei Erhebungswellen der Jahre 1996, 2002 und 2008 vor. In jedem dieser Erhebungsjahre wird eine für Deutschland repräsentative Stichprobe gezogen und in den darauffolgenden Wellen in ihrer weiteren Entwicklung untersucht. Im Jahr 2011 werden alle panelbereiten Untersuchungsteilnehmer der bisherigen DEAS-Wellen erneut befragt. Ab dem Jahr 2012 werden zudem die über 70-jährigen Teilnehmer jährlich befragt. Für 2014 ist die Ziehung einer weiteren Basisstichprobe 40- bis 85-Jähriger geplant. Für die Zukunft ist geplant, die Mikrodaten jeder Erhebungswelle im Jahr nach der Befragung über das FDZ-DEAS für Forschungszwecke bereit zu stellen.
Die beteiligten Personen werden umfassend zu ihren objektiven wie subjektiven Lebensbedingungen befragt, hinzu kommen Testverfahren zur Erhebung der kognitiven Leistungsfähigkeit und körperlichen Gesundheit. Aufgrund seines kohortensequenziellen Längsschnittdesigns, seiner Themenbreite, seiner nationalen Repräsentativität mit vergleichsweise hoher Fallzahl und der bereits relativ langen Beobachtungsdauer stellt der DEAS eine in Deutschland einzigartige Datenquelle zur interdisziplinären Erforschung der Lebenssituationen und Lebensverläufe sowie der subjektiven Sichtweisen und Lebenspläne älterwerdender und alter Menschen dar. Informationen zu den Stichproben und den Erhebungsinstrumenten finden Sie in der Dokumentation.
Die anonymisierten und aufbereiteten Daten aller abgeschlossenen Wellen des DEAS sind über das FDZ-DEAS als Scientific Use Files (SUF) im SPSS-Format (demnächst auch für STATA) kostenfrei verfügbar. Aus datenschutzrechtlichen Gründen ist der Bezug der Daten an den Abschluss eines Nutzungsvertrages gebunden.
Für jede der DEAS-Wellen liegt eine Kurzbeschreibung des SUF vor, in der Sie nähere Informationen zur Stichprobenziehung, zur Systematik der Variablennamen sowie Erläuterungen zu den verfügbaren Konstrukten und generierten Variablen finden.
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"Datenverfügbarkeit reicht nicht, um Replikationsstudien zur Routine zu machen" von Gert G. Wagner und Denis Huschka, erschienen als RatSWD Working Paper 194/2012
>> Immer größere Datenberge - Forscher ermuntern auch wissenschaftliche Laien, dabei zu helfen, Forschungsdaten zu erschließen,
pnnde | 11.01.2012 | von Richard Rabensaat
>> 4th Distinguished Lecture des Rates für Sozial- und Wirtschaftsdaten
"Institutionenversagen in der Finanzkrise - Zur zukünftigen Rolle und Funktion der Statistik im europäischen Kontext".
Vortrag von Eckart Hohmann, Präsident des Hessischen Statistischen Landesamtes,
26. April 2012, Berlin
>> Joint Workshop of RatSWD, GESIS, ZBW, IDSC and nestor
Metadata and Persistent Identifiers for Social and Economic Data
7-8 May 2012, Berlin, Berlin-Brandenburg Academy of Sciences and Humanities