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Sehr gute Resonanz: Registrierungen zur Wahl der Berufungsvorschläge für die wissenschaftlichen Mitglieder im RatSWD mehr als verdoppelt

Bis einschließlich 09. Dezember (Ende der Eintragung und Registrierung für die Briefwahl) haben 1633 Wissenschaftler/innen die Aufnahme ins Wählerverzeichnis und die Zusendung der Briefwahlunterlagen beantragt. Dies entspricht, nachdem sich im Jahre 2008 genau 668 Wähler im Rahmen der 4. KSWD ins Wählerverzeichnis haben eintragen lassen, einer Steigerung der Antragszahlen um ca. 2,5 mal so viele. Tendenz steigend: Das Präsenzwählerverzeichnis für die Teilnahme und Wahl auf der 5. KSWD in Wiesbaden ist noch bis 10. Januar 2011 geöffnet.

Wahl der Berufungsvorschläge für die wissenschaftlichen Mitglieder im RatSWD


Wer ist wahlberechtigt?

Aktiv wahlberechtigt sind promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Hochschulen und wissenschaftlichen Forschungsinstitutionen, die fristgemäß in das Wählerverzeichnis eintragen wurden.


Eintragung in das Wählerverzeichnis?

Die Eintragung in das Wählerverzeichnis muss fristgerecht beantragt werden. Das Wählerverzeichnis wird aus Anlass jeder Wahl neu angelegt. Eine Eintragung aus den Vorjahren besitzt keine Gültigkeit mehr.


Wie kann ich wählen?

Sie können persönlich während der 5. Konferenz für Sozial- und Wirtschaftsdaten, am 13. Januar 2011 im Kurhaus Wiesbaden oder per Briefwahl wählen.


Wie funktioniert die Briefwahl?

Eine wahlberechtigte Person, die an der Konferenz nicht teilnehmen kann, kann zum Zwecke der Briefwahl die Wahlunterlagen und einen Wahlschein bei der Geschäftsstelle des RatSWD beantragen. Der Stimmzettel muss in einem verschlossenen, nicht gekennzeichneten Umschlag unter Beifügung des unterzeichneten Wahlscheins 3 Tage vor dem ersten Tag der Konferenz der Geschäftsstelle des RatSWD zugegangen sein. Die Briefwahlstimmen werden getrennt ausgezählt.


Wer ist wählbar?

Passiv wahlberechtigt sind promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Hochschulen und wissenschaftlichen Forschungsinstitutionen.


Wie wird man eine wählbare Kandidatin bzw. ein Kandidat?

Die Wahlordnung des RatSWD sieht mehrere Möglichkeiten vor, Wahlvorschläge einzureichen. Zum einen haben die laut § 5 der Wahlordnung des RatSWD festgelegten Fachgesellschaften das Recht, entsprechend den Anforderungen des Bundesgremienbesetzungsgesetzes jeweils eine geeignete Frau und einen geeigneten Mann vorschlagen. Zu diesen Fachgesellschaften gehören die Deutsche Gesellschaft für Soziologie, der Verein für Socialpolitik, der Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft, die Deutsche Vereinigung für Politische Wissenschaft, die Deutsche Gesellschaft für Politikwissenschaft, die Deutsche Gesellschaft für Psychologie und die Deutsche Statistische Gesellschaft.

Zum anderen besteht unabhängig davon die Möglichkeit, dass jeweils zehn wahlberechtigte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einen Wahlvorschlag unterstützen.
Der jeweilige Vorschlag muss fristgerecht beim Vorsitzenden der RatSWD eingegangen sein und die Erklärung der vorgeschlagenen Kandidatin oder des vorgeschlagenen Kandidaten enthalten, ggf. die Berufung anzunehmen.


Warum wird nur eine Hälfte des Rates gewählt?

Der RatSWD ist ein unabhängiges Gremium von empirisch arbeitenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Universitäten, Hochschulen und anderen Einrichtungen unabhängiger, wissenschaftlicher Forschung sowie von Vertreterinnen und Vertretern wichtiger Datenproduzenten. Die Berufungsvorschläge der wissenschaftlichen Mitglieder werden auf der regelmäßig stattfindenden Konferenz für Sozial- und Wirtschaftsdaten gewählt; je die gleiche Anzahl Frauen und Männer. Die andere Hälfte des Rates besteht aus Vertreterinnen und Vertretern wichtiger Datenproduzenten und Servicezentren. Alle Mitglieder des RatSWD werden von dem für Forschung zuständigen Bundesministerium im Einvernehmen mit den übrigen Bundesministerien berufen.


Maßgeblich ist die Wahlordnung des RatSWD.