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Akkreditierung

Der RatSWD hat das Modell des Forschungsdatenzentrums (FDZ) unterstützt, das der Wissenschaft einen flexiblen und umfangreichen Datenzugang zu sensiblen Daten ermöglicht. Die bisher gegründeten FDZ nehmen eine zentrale Funktion in der Sozial-, Verhaltens- und Wirtschaftsforschung ein und fördern die internationale Wettbewerbs­fähigkeit der deutschen Forschungslandschaft.

Die Struktur der dezentralen FDZ hat sich als geeignete Form etabliert, dem Datenschutz, den Datenanbietenden und der Wissenschaft gleichermaßen gerecht zu werden. Anonymisierungs- und Pseudonymisierungsverfahren sind dabei nur eine Dimension in einem ganzen Setting von möglichen Schutzmechanismen. Diese sind nach Sensibilität der Daten abgestuft: Public Use Files (PUF), Scientific Use Files (SUF), Gastaufenthalten in Forschungsdatenzentren, Datenfern­verarbeitung (in Deutschland überwiegend als Remote Execution ver­breitet) und die Generierung von synthetischen Daten.

Der RatSWD hat diese Lösungsmodelle intensiv unterstützt und voran­getrieben. In den letzten Jahren konnten auf diese Weise viele Daten für die Wissenschaft erschlossen werden.


Der RatSWD hat Standards und Kriterien zur Akkreditierung von FDZ entwickelt. Für eine Akkreditierung beim RatSWD müssen Forschungsdatenzentren (FDZ) drei Pflichtkriterien erfüllen:

1. Mindestens ein Datenzugangsweg

2. Bereitstellung von Dokumentationen zu den Daten

3. Konzept zur langfristigen Verfügbarmachung der Daten