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Forschungsdatenzentrum des Deutschen Zentrums für Altersfragen (FDZ-DZA)

Das FDZ-DZA stellt die faktisch anonymisierten Daten des Deutschen Alterssurveys (DEAS) und des Deutschen Freiwilligensurveys (FWS) dokumentiert und analysefreundlich der wissenschaftlichen Forschung für nicht-gewerbliche Zwecke kostenfrei für Sekundäranalysen zur Verfügung und berät Interessierte und Nutzer.

Deutscher Alterssurvey

Der Deutsche Alterssurvey (DEAS) ist ein seit 1996 laufendes Surveyprogramm zur Untersuchung der sozialen, wirtschaftlichen und gesundheitlichen Lebenssituation der Bevölkerung in der zweiten Lebenshälfte.  Der DEAS wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert und vom Deutschen Zentrum für Altersfragen (DZA) durchgeführt. Die teilnehmenden Personen im Alter ab 40 Jahren werden wiederholt umfassend zu ihren objektiven und subjektiven Lebensumständen befragt. Hinzu kommen Testverfahren zur Erhebung der kognitiven Leistungsfährigkeit und Aspekten der körperlichen Gesundheit.

Der DEAS kombiniert wiederkehrende, bundesweit repräsentative  Querschnittserhebungen mit individuellen Längsschnittbefragungen im Paneldesign. Derzeit liegen die Daten der Erhebungswellen 1996 (n=4.838), 2002 (n=5.194), 2008 (n=8.196), 2011 (n=4.854) und 2014 (n=10.324) vor.  Sie eröffnen die Möglichkeit zur Analyse von Lebenssituationen und –zusammenhängen im Querschnitt, zur Untersuchung des sozialen Wandels sowie zur Analyse der individuellen Entwicklung im Verlauf des Älterwerdens. Die sechste Welle wird gerade durchgeführt.

Aufgrund seines kohortensequenziellen Längsschnittdesigns, seiner Themenbreite, seiner nationalen Repräsentativität mit vergleichsweise hoher Fallzahl und der bereits relativ langen Beobachtungsdauer stellt der DEAS eine in Deutschland einzigartige Datenquelle zur interdisziplinären Erforschung der Lebenssituationen und Lebensverläufe sowie der subjektiven Sichtweisen und Lebenspläne älterwerdender und alter Menschen dar.

Deutscher Freiwilligensurvey

Der Deutsche Freiwilligensurvey (FWS) ist ein sozialwissenschaftliches Befragungsprogramm zu Ehrenamt, Freiwilligenarbeit und bürgerschaftlichem Engagement der Bevölkerung ab 14 Jahren. Der FWS wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert. In bislang vier repräsentativen Surveys wurde in den Jahren 1999 (n=14.922), 2004 (n=15.000), 2009 (n=20.005) und 2014 (n=28.690) jeweils in unabhängigen Stichproben Umfang, Potenzial, Inhalt und organisatorische Einbettung des freiwilligen Engagements und weiterer bürgerschaftlicher Aktivitäten erhoben. Seit Dezember 2011 liegt die wissenschaftliche Leitung des FWS beim Deutschen Zentrum für Altersfragen (DZA). Der Deutsche Freiwilligensurvey ist die wesentliche Grundlage der Sozialberichterstattung zum freiwilligen Engagement in der Bundesrepublik Deutschland und beinhaltet ein umfangreiches Potenzial für Datenanalysen. Der nächste Survey wird 2019 durchgeführt.

Datenzugang

Das Forschungsdatenzentrum des DZA (FDZ-DZA) stellt die faktisch anonymisierten und nutzerfreundlich aufbereiteten Mikrodaten aller abgeschlossenen Wellen des DEAS und des FWS als Scientific Use Files sowie umfangreiches Dokumentationsmaterial kostenlos für Zwecke der Forschung und Lehre zur Verfügung. Zudem besteht die Möglichkeit, um Nachbarschafts- und Regionalindikatoren angereicherte Daten an einem geschützten PC-Arbeitsplatz im DZA auszuwerten. Aus datenschutzrechtlichen Gründen ist der Bezug der Daten an den Abschluss eines Nutzungsvertrags gebunden. Interessierte können einen Nutzungsantrag auf der website des FDZ-DZA abrufen (www.fdz-dza.de).

Indikatoren online

Im Statistischen Informationssystem GeroStat des DZA können sich Interessierte zu ausgewählten Indikatoren aus dem DEAS und dem FWS einen ersten Eindruck in Zahlen verschaffen: www.gerostat.de

Datenangebot

Datenangebot: 

(Stand November 2017)
Basiserhebungs- und Paneldatensätze des Deutschen Alterssurveys (DEAS) 1996, 2002, 2008, 2011 und 2014.
Querschnittsdatensätze des Deutschen Freiwilligensurveys (FWS) 1999, 2004, 2009 und 2014.