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Workshop: datalab2013@uni-bielefeld

Freitag,  23. - 27.09.2013, Universität Bielefeld

Analysepotentiale sozialwissenschaftlicher Forschungsdaten

An der Universität Bielefeld hat vom 23. bis 27. September 2013 zum dritten Mal der Workshop datalab2013 @ uni-bielefeld stattgefunden. Dieser ist mittlerweile eine Kooperationsveranstaltung des SOEP, der GESIS, des FDI Ausschusses des RatSWD und der Universität Bielefeld. Die im FDI Ausschuss versammelten FDZs erhalten somit die Möglichkeit, die Analysepotenziale ihrer Datensätze vorzustellen und Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern aus unterschiedlichen Fachdisziplinen eine anwendungsorientierte Einführung in die Nutzung ihrer Daten anzubieten.

Neben dem bereits bewährten Angebot von Lehreinheiten zum Sozio-oekonomischen Panel (SOEP), wurde in diesem Jahr eine Veranstaltungslinie zum deutschen Beziehungs- und Familienpanel pairfam, sowie zu Betriebs- und Organisationsdaten angeboten. Letztere umfasste Lehreinheiten zum Mannheimer Innovationspanel (MIP), zu Unternehmensdaten des ifo-Instituts und zu der Betriebsbefragung des sozioökonomischen Panels (SOEP-LEE). Neben der Vorstellung der einzelnen Datensätze, lag ein weiterer Schwerpunkt auf der Einführung in fortgeschrittene statistische Analyseverfahren. Angeboten wurden Vorträge und Übungen zur Panelregression, sowie zu linearen Strukturgleichungsmodellen und dyadischen Verfahren.

Der traditionellen Mittwochsvorlesung des Workshops, in der stets neuere Entwicklungen im Datenangebot oder in den Auswertungsmethoden vorgestellt werden, wurde in diesem Jahr das Thema Geodaten in den Sozialwissenschaften gewidmet. Als Referent konnte Prof. Dr. Jörg Schräpler von der Ruhr-Universität Bochum gewonnen werden.

Die Rückmeldungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Politikwissenschaft, Psychologie, Soziologie und den Wirtschaftswissenschaften zeigt, dass es sich wieder um eine gelungene Veranstaltung gehandelt hat. Vor allem das Betreuungsangebot in den einzelnen Übungen wurde durchweg positiv eingeschätzt. Insgesamt hat die diesjährige Veranstaltung damit wieder dazu beigetragen, Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern das Datenangebot der Sozial-, Verhaltens- und Wirtschaftswissenschaften in Deutschland näher zu bringen.