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News 2018

15. Oktober 2018

Mehr als 21.000 Forschende nutzten 2017 Daten aus Forschungsdatenzentren

Das Netzwerk aus 31 durch den Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD) akkreditierten Forschungsdatenzentren (FDZ) wächst stetig und übernimmt eine zentrale Infrastrukturfunktion: So nutzten im Jahr 2017 über 21.000 Forschende die circa 3.500 angebotenen Datensätze. Insgesamt entstanden über 2.000 wissenschaftliche Publikationen aus der Sekundärnutzung der Forschungsdaten. In den FDZ selbst veröffentlichten die 264 Mitarbeitenden (in Vollzeitäquivalenten) über 450 Publikationen.
Auf ihrer 19. Sitzung am 1./2.10.2018 diskutierten die FDZ die internationale Ausrichtung, die Implementation der FAIR Prinzipien und den interdisziplinären Austausch mit den Lebenswissenschaften.

18. September 2018

Stellenausschreibung Sachbearbeitung/Assistenz (w/m)

Das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) sucht für die Geschäftsstelle des Rates für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD) – vorbehaltlich der Mittelbewilligung – zum 1. November 2018 eine
Sachbearbeitung/Assistenz (w/m) mit einer regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit von derzeit 39 Wochenstunden, befristet bis zum 31.10.2020.

11. September 2018

Datensuche in den FDZ: Jetzt online!

Die Datensuche ist ein Angebot von da|ra, einer Registrierungsagentur für Sozial- und Wirtschaftsdaten. da|ra ist ein Projekt von GESIS Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften und der ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft in Kooperation mit DataCite, der internationalen Initiative zur Unterstützung des Zugangs zu Forschungsdaten.

3. September 2018

Research Data Alliance (RDA) für die Sozialwissenschaften

Ricarda Braukmann von den Data Archiving and Networked Services (DANS) hat einen Bericht mit dem Titel „RDA For The Social Sciences“ veröffentlicht, der einen Überblick über die sozialwissenschaftlich relevanten Aktivitäten der über 60 Interessengruppen und 30 Arbeitsgruppen der Research Data Alliance (RDA) geben soll. Der Bericht bietet Sozialwissenschaftlerinnen und Sozialwissenschaftlern einen Ausgangspunkt um sich mit der vielfältigen Arbeit der RDA vertraut zu machen. Der Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD) ist seit Februar 2015 organisatorisches Mitglied in der internationalen und interdisziplinären Plattform, die sich international für den freien Austausch von Forschungsdaten engagiert.

16. Juli 2018

Digitalisierung, Datenschutz, Impact: RatSWD debattiert aktuelle EU-Wissenschaftspolitik

Der RatSWD hat auf seiner 49. Sitzung die Auswirkungen des neuen EU-Datenschutzrechts auf den Zugang zu sensiblen Daten in den FDZ mit einem positiven Resümee diskutiert. Dabei wurde die aktuelle und zukünftige Bedeutung von Anonymität in einer digitalen Welt erörtert.
Zudem hatte der RatSWD die Impact-Messung von Forschungsdateninfrastrukturen sowie die European Open Science Cloud (EOSC) thematisiert. Der RatSWD begrüßt die Entscheidung der Innenministerkonferenz zur Verstetigung eines bundesweiten Viktimisierungssurveys, weißt aber auf die Notwendigkeit hin, hierbei die Wissenschaft einzubeziehen.

16. Mai 2018

Workshop zu „Archivierung und Zugang zu qualitativen Daten“

Auf dem interdisziplinären Workshop des RatSWD am 27. und 28. April 2018 an der Universität Bremen vernetzten sich mehr als 50 Forschende, um Lösungen für die Archivierung und Nachnutzung qualitativer Forschungsdaten zu finden. Gemeinsam wurden bisherige Erfahrungen evaluiert, grundlegende Probleme von Archivierung und Sekundäranalysen diskutiert und Anforderungen für eine verbesserte Archivierungsinfrastruktur in der qualitativen Forschung benannt.

3. Mai 2018

Was bedeutet die EU-Datenschutzreform für Forschungsdatenzentren?

Anonymisierung personenbezogener Daten und die informierte Einwilligung für Teilnehmende an wissenschaftlichen Studien standen im Mittelpunkt der 18. Sitzung des FDI Ausschusses des RatSWD am 26. April in Berlin. Veränderungen durch die EU-Datenschutz-Grundverordnung für die tägliche Praxis der Forschungsdatenzentren wurden damit konkret. Der FDI Ausschuss forciert bis 2020 die Zusammenarbeit der 31 vom RatSWD akkreditierten FDZ für die weitere Optimierung der Datenangebote für die Wissenschaft. Dazu gehört auch der Ausbau des Netzwerkes, so haben sich zwei in der Gründung befindende FDZ des Kraftfahrt-Bundesamtes und von eLabour vorgestellt.

19. März 2018

Geregelter Zugang zu sensiblen Daten – das Netz der Forschungsdatenzentren stellt sich vor

Das dynamische Netzwerk von 31 durch den RatSWD akkreditierten  Forschungsdatenzentren (FDZ) bietet der Wissenschaft einen umfangreichen Zugang zu qualitätsgesicherten und sensiblen Daten. Die hohe wissenschaftliche Nachfrage an den Daten der FDZ zeigt sich in den jährlichen Abruf- und Publikationszahlen. Damit wird der wichtige Service der Forschungsdatenzentren für die Sozial-, Verhaltens- und Wirtschaftswissenschaften deutlich. Wie in zwei neuen RatSWD Publikationen präsentiert, bestätigen sich damit auch im internationalen Vergleich die Leistungsfähigkeit und der Vorbildcharakter dieser Forschungsdateninfrastruktur.

7. März 2018

Digitalisierung als Chance: Potentiale von Registermodernisierung und textbasierter Forschung nutzen

Der RatSWD verstärkte auf seiner 48. Sitzung am 01./02.03.2018 den Austausch über die Modernisierung der deutschen Registerlandschaft, insbesondere zur Etablierung eines bundesweiten Mortalitätsregisters. Der RatSWD begrüßt die große Dynamik der auf Textkorpora basierenden Forschung und setzt sich für eine Verbesserung der Infrastruktur ein, so dass eine breitere Nutzung textbasierter Forschungsdaten ermöglicht wird. Ein zusätzliches Potential bei der Verknüpfung mit etablierten Befragungsstudien und durch automatisierte Analysetechniken zu erwarten.

10. Januar 2018

RatSWD veröffentlicht Arbeitsprogramm für seine 6. Berufungsperiode

Der Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD) setzt sich in den nächsten drei Jahren dafür ein, die Forschungsdateninfrastruktur für die empirischen Sozial-, Verhaltens- und Wirtschaftswissenschaften in Qualität und Quantität weiterzuentwickeln. Es entstehen Empfehlungen zur digitalen Unterstützung der Datenerhebung, zur Archivierung und Nachnutzung qualitativer Daten, zum besseren Zugang zu Daten aus der Privatwirtschaft und zu Steuer- und Vermögensdaten. Fortgeführt werden die Beratung bei Gesetzgebungsprozessen und internationale Vernetzungen.
Das Arbeitsprogramm 2017-2020 wurde in der 47. Sitzung des RatSWD am 07.12.2017 verabschiedet.

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