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Pressemitteilungen

4. April 2020

Aktuell entstehen etliche Initiativen, die die Auswirkungen der Corona-Pandemie und ihrer Bekämpfung auf die Gesellschaft empirisch erfassen. Die Spannbreite ist groß und reicht von Momentaufnahmen in Befragungen mit selbstselektierten Stichproben, repräsentativ angelegten Surveys, Corona-Tagebüchern bis hin zur Aufnahme in Langzeitstudien. Auf seiner Webseite sammelt der RatSWD Informationen zu den einzelnen Initiativen. Damit entsteht eine erste Übersicht, mit der der RatSWD die breite Teilnahme an den offenen Befragungen fördern möchte.

5. März 2020

3.626 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben ihre Vertretungen im Rat für Sozial -und Wirtschaftsdaten (RatSWD) gewählt. Eine gestiegene Wahlbeteiligung und breitere Disziplinenabdeckung der Wissenschaftsvertretung sind das Ergebnis. Damit hat der RatSWD für die 7. Berufungsperiode (2020–2023) ein noch stärkeres Mandat für seine Aufgaben. Die gewählten Personen werden nunmehr der Bundesregierung zur Berufung vorgeschlagen.

28. Februar 2020

Für politische Entscheidungen sind Informationen über die Entwicklung von Kriminalität und die Effektivität ihrer Bekämpfung zentral. Die Statistiken der deutschen Polizeien und der (Straf-)Justiz sind hier einschlägig, weisen aber erhebliche Lücken auf. Datenverknüpfungen zwischen den Statistiken sind nicht möglich. Aufgrund des unvollständigen Zuganges zu den Statistiken kann die wissenschaftliche Forschung ihre Potenziale auch zur Beratung nicht ausschöpfen.

19. Februar 2020

Gesellschaft braucht Wissenschaft. Wissenschaft braucht Daten. Die 8. Konferenz für Sozial- und Wirtschaftsdaten widmet sich der hohen Relevanz von verlässlichen Daten für Politik, Wissenschaft und Gesellschaft. Insbesondere im Kontext zunehmender Polarisierung inhaltlicher Debatten kann evidenzbasierte Forschung mehr Klarheit bringen. Dies erfordert eine leistungsstarke und umfassende Forschungsdateninfrastruktur in Deutschland. Wie soll sich diese weiterentwickeln? Was ist ihr methodischer Stand? Welche konkreten Schwerpunkte sollen gesetzt werden?

13. Februar 2020

Smartphones, Wearables und andere Sensoren werden zunehmend zur wissenschaftlichen Datenerhebung genutzt. Neben den großen methodischen Potenzialen stellt die Nutzung neuer Informationstechnologie (IT) Forschende, Ethikkommissionen und Forschungsförderer vor neue Herausforderungen. Mit seiner Handreichung formuliert der RatSWD Empfehlungen zur Sicherung der Güte von sensorenbasierten Daten. Er nennt forschungsethische und datenschutzrechtliche Hürden, die im Forschungsprozess

28. Januar 2020

Bei einer Anhörung des Bundeskanzleramts am 23.01.2020 hat der RatSWD vier zentrale Handlungsfelder für die Datenstrategie der Bundesregierung hervorgehoben, in denen die Bedarfe der Wissenschaft berücksichtigt werden sollten: 1) Datenzugänge zu öffentlichen und kommerziellen Daten schaffen, 2) technische Möglichkeiten zur Datenauswertung realisieren, 3) Datenqualität sichern und 4) Misstrauen gegenüber der Forschung entgegentreten, um das Teilen von Daten zu befördern und Datenverknüpfungen zu ermöglichen.

3. Dezember 2019

Vor dem Hintergrund der zunehmenden wissenschaftlichen Bedeutung von Big Data-Quellen diskutiert der RatSWD die rechtlichen und strukturellen Herausforderungen ihrer Nutzung. Er leitet Empfehlungen an Forschende und Politik ab. Aufbauend auf einem Rechtsgutachten der Forschungsstelle RobotRecht, das Teil des Positionspapiers ist, liegt ein Fokus auf Web-Scraping-Verfahren.

29. November 2019

Der RatSWD begrüßt das verabschiedete Digitale-Versorgung-Gesetz als einen wichtigen Meilenstein hin zu innovativer Gesundheitsforschung für unsere Gesellschaft. Das Gesetz sieht die Einrichtung eines Forschungsdatenzentrums (FDZ) vor. Es wird der unabhängigen Wissenschaft die Analyse der GKV-Versorgungsdaten unter strikter Einhaltung des Datenschutzes ermöglichen.

20. November 2019

Ein Fernzugriff auf Einzeldaten der amtlichen Statistik und der Sozialversicherungsträger, z. B. vom Arbeitsplatz der Forschenden, würde Forschungsprozesse flexibler gestalten und die Verwendung der Daten im wissenschaftlichen Kontext erhöhen. Vorbild können existierende Remote Access Verfahren im europäischen Ausland und deutschen Forschungseinrichtungen sein. Der RatSWD empfiehlt daher, in einem Pilotprojekt ein Remote Access Szenario für die Mikrodatenbestände der amtlichen Statistik und der Sozialversicherungsträger zu entwickeln und zu erproben.

13. November 2019

Im Rahmen seiner 53. Sitzung am 07./08.11.2019 hat der RatSWD Prof. Dr. Jürgen Schupp (SOEP am DIW Berlin, FU Berlin) zu seinem neuen stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Er übernimmt ein wohlbestelltes und auf die Zukunft ausgerichtetes Feld von Prof. Stefan Bender.

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