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Pressemitteilungen 2020

29. Juni 2020

Die COVID-19-Pandemie hat erhebliche Mängel bei der Erfassung und Dokumentation des Sterblichkeitsgeschehens in Deutschland offenbart. Ein aktuelles RatSWD Working Paper fokussiert auf zentrale Defizite: lange Informationsflüsse, fehlende zentrale Erfassung aussagekräftiger Mortalitätsdaten und fehlender Zugang zu solchen Daten für Forschung und Öffentlichkeit.

26. Juni 2020

Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK) hat heute beschlossen, das Konsortium für die Sozial-, Verhaltens-, Bildungs- und Wirtschaftswissenschaften (KonsortSWD) als eines von neun Gründungskonsortien der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) zu fördern.

3. Juni 2020

Auf seiner 55. Sitzung hat der RatSWD 4 neue Forschungsdatenzentren (FDZ) akkreditiert: Das DeZIM.fdz bietet ein umfangreiches Datenangebot zu Migration und Integration, der IÖR-Monitor hat kleinräumige Geodaten im Angebot. Die Datenbank GePaRD ermöglicht die Analyse von Krankenkassen-Abrechnungsdaten und das SAFE-FDZ eine interdisziplinäre, historische Erforschung der Finanzmärkte. Darüber hinaus hat der RatSWD auf seiner 55.

4. April 2020

Aktuell entstehen etliche Initiativen, die die Auswirkungen der Corona-Pandemie und ihrer Bekämpfung auf die Gesellschaft empirisch erfassen. Die Spannbreite ist groß und reicht von Momentaufnahmen in Befragungen mit selbstselektierten Stichproben, repräsentativ angelegten Surveys, Corona-Tagebüchern bis hin zur Aufnahme in Langzeitstudien. Auf seiner Webseite sammelt der RatSWD Informationen zu den einzelnen Initiativen. Damit entsteht eine erste Übersicht, mit der der RatSWD die breite Teilnahme an den offenen Befragungen fördern möchte.

5. März 2020

3.626 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben ihre Vertretungen im Rat für Sozial -und Wirtschaftsdaten (RatSWD) gewählt. Eine gestiegene Wahlbeteiligung und breitere Disziplinenabdeckung der Wissenschaftsvertretung sind das Ergebnis. Damit hat der RatSWD für die 7. Berufungsperiode (2020–2023) ein noch stärkeres Mandat für seine Aufgaben. Die gewählten Personen werden nunmehr der Bundesregierung zur Berufung vorgeschlagen.

28. Februar 2020

Für politische Entscheidungen sind Informationen über die Entwicklung von Kriminalität und die Effektivität ihrer Bekämpfung zentral. Die Statistiken der deutschen Polizeien und der (Straf-)Justiz sind hier einschlägig, weisen aber erhebliche Lücken auf. Datenverknüpfungen zwischen den Statistiken sind nicht möglich. Aufgrund des unvollständigen Zuganges zu den Statistiken kann die wissenschaftliche Forschung ihre Potenziale auch zur Beratung nicht ausschöpfen.

19. Februar 2020

Gesellschaft braucht Wissenschaft. Wissenschaft braucht Daten. Die 8. Konferenz für Sozial- und Wirtschaftsdaten widmet sich der hohen Relevanz von verlässlichen Daten für Politik, Wissenschaft und Gesellschaft. Insbesondere im Kontext zunehmender Polarisierung inhaltlicher Debatten kann evidenzbasierte Forschung mehr Klarheit bringen. Dies erfordert eine leistungsstarke und umfassende Forschungsdateninfrastruktur in Deutschland. Wie soll sich diese weiterentwickeln? Was ist ihr methodischer Stand? Welche konkreten Schwerpunkte sollen gesetzt werden?

13. Februar 2020

Smartphones, Wearables und andere Sensoren werden zunehmend zur wissenschaftlichen Datenerhebung genutzt. Neben den großen methodischen Potenzialen stellt die Nutzung neuer Informationstechnologie (IT) Forschende, Ethikkommissionen und Forschungsförderer vor neue Herausforderungen. Mit seiner Handreichung formuliert der RatSWD Empfehlungen zur Sicherung der Güte von sensorenbasierten Daten. Er nennt forschungsethische und datenschutzrechtliche Hürden, die im Forschungsprozess

28. Januar 2020

Bei einer Anhörung des Bundeskanzleramts am 23.01.2020 hat der RatSWD vier zentrale Handlungsfelder für die Datenstrategie der Bundesregierung hervorgehoben, in denen die Bedarfe der Wissenschaft berücksichtigt werden sollten: 1) Datenzugänge zu öffentlichen und kommerziellen Daten schaffen, 2) technische Möglichkeiten zur Datenauswertung realisieren, 3) Datenqualität sichern und 4) Misstrauen gegenüber der Forschung entgegentreten, um das Teilen von Daten zu befördern und Datenverknüpfungen zu ermöglichen.

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