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Große Beteiligung: Wahlergebnisse für 7. Berufungsperiode des RatSWD

Pressemitteilung, 05.03.2020

3.626 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben ihre Vertretungen im Rat für Sozial -und Wirtschaftsdaten (RatSWD) gewählt. Eine gestiegene Wahlbeteiligung und breitere Disziplinenabdeckung der Wissenschaftsvertretung sind das Ergebnis.
Damit hat der RatSWD für die 7. Berufungsperiode (2020–2023) ein noch stärkeres Mandat für seine Aufgaben. Die gewählten Personen werden nunmehr der Bundesregierung zur Berufung vorgeschlagen. Das Wahlergebnis ist ab sofort online einsehbar: https://www.ratswd.de/wahl

Das Ergebnis der Wahl für die 7. Berufungsperiode (2020–2023) des Rates für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD) wurde am 02.03.2020 auf der 8. Konferenz für Sozial- und Wirtschaftsdaten (8| KSWD) bekanntgegeben. Zur Wahl standen 19 Kandidierende – Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus zahlreichen Disziplinen der Sozial-, Verhaltens- und Wirtschaftswissenschaften. Diese wurden auf Basis der Wahlordnung des RatSWD durch 15 Fachgesellschaften nominiert bzw. unterstützt.

Für die wissenschaftlichen Vertreterinnen im RatSWD wurden gewählt:

  • Prof. Dr. Christiane Gross (Julius-Maximilians-Universität Würzburg)
  • Prof. Dr. Ingrid Miethe (Justus-Liebig-Universität Gießen)
  • Prof. Dr. Kerstin Schneider (Bergische Universität Wuppertal)
  • Prof. Dr. Laura Seelkopf (Ludwig-Maximilians-Universität München)
  • Prof. Dr. Anja Strobel (Technische Universität Chemnitz)

Für die wissenschaftlichen Vertreter im RatSWD wurden gewählt:

  • Prof. Dr. Michael Eid (Freie Universität Berlin)
  • Prof. Dr. Thorsten Faas (Freie Universität Berlin)
  • Prof. Dr. Oliver Lüdtke (Universität Potsdam)
  • Prof. Dr. Jörg Strübing (Eberhard Karls Universität Tübingen)
  • Prof. Dr. Joachim Winter (Ludwig-Maximilians-Universität München)

Die Berufungsvorschläge wurden in geheimer Wahl durch 3.626 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich in die Wählerlisten eingetragen hatten, selbst bestimmt. Gegenüber der Wahl für die 6. Berufungsperiode (2017–2020) ist die Anzahl der Wählenden um ca. 20 Prozent gestiegen. Das große Interesse der verschiedenen Fachdisziplinen und die hohe Wahlbeteiligung von ca. 89 % aller registrierten Wählerinnen und Wähler sichert den zukünftigen Mitgliedern des RatSWD eine breite Legitimation.

Die amtierenden Vorsitzenden des RatSWD, Prof. Dr. Regina T. Riphahn und Prof. Dr. Jürgen Schupp, danken Prof. Dr. Ulrike Rockmann (FU Berlin; Senatsverwaltung für Inneres und Sport Berlin, stellvertretende Landeswahlleiterin Berlin) und Hans-Josef Fischer (IT.NRW) für die Leitung der Wahl sowie allen Kandidatinnen und Kandidaten für ihre Kandidatur.

Der RatSWD ist ein Beirat der Bundesregierung, dessen Mitglieder vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Einvernehmen mit den Bundesressorts berufen werden. Der RatSWD setzt sich ab seiner 7. Berufungsperiode paritätisch aus zehn empirisch arbeitenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, deren Berufung auf Grundlage der Wahl erfolgt, sowie zehn Vertreterinnen und Vertretern von datenproduzierenden Einrichtungen aus Verwaltung und Wissenschaft, welche qua Amt eingesetzt werden, zusammen. Ein Überblick zur derzeitigen Zusammensetzung des RatSWD bietet: https://www.ratswd.de/ratswd/mitglieder

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Der Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD)
berät seit 2004 die Bundesregierung und die Regierungen der Länder in Fragen der Forschungsdateninfrastruktur für die empirischen Sozial-, Verhaltens- und Wirtschaftswissenschaften. Im RatSWD arbeiten acht* durch Wahl legitimierte Vertreterinnen und Vertreter der sozial-, verhaltens- und wirtschaftswissenschaftlichen Fachdisziplinen mit acht* Vertreterinnen und Vertretern der wichtigsten Datenproduzenten zusammen. 
(* jeweils zehn ab seiner 7. Berufungsperiode
Er versteht sich als institutionalisiertes Forum des Dialoges zwischen Wissenschaft und Datenproduzenten und erarbeitet Empfehlungen und Stellungnahmen. Der RatSWD engagiert sich für eine Infrastruktur, die der Wissenschaft einen breiten, flexiblen und sicheren Datenzugang ermöglicht. Solche Daten werden von staatlichen, wissenschaftsgetragenen und privatwirtschaftlichen Akteuren bereitgestellt. Der RatSWD hat 34 Forschungsdatenzentren akkreditiert, deren Kooperationen er fördert.