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Der Generalsekretär der Research Data Alliance besucht den Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten

Pressemitteilung, 19. Februar 2015

Am vergangenen Montag besuchte der Generalsekretär der Research Data Alliance (RDA), Mark Parsons, gemeinsam mit Frau Prof. Dr. Doris Wedlich, Mitglied des RDA-Council, im Rahmen eines Deutschlandbesuches den Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD).
Im Mittelpunkt des Gesprächs stand der Austausch über gemeinsame Schnittstellen und die zukünftige Intensivierung der Zusammenarbeit. Der RatSWD begrüßte in diesem Zusammenhang, dass die Aktivitäten der RDA zunehmend auch zentrale Themen im Umgang mit sozialwissenschaftlichen Forschungsdaten umfassen, wie z. B. Fragen des Datenschutzes und der Forschungsethik.
Frau Prof. Regina T. Riphahn, Ph.D., Vorsitzende des RatSWD, unterstreicht: "Der RDA ist es in beeindruckend kurzer Zeit gelungen, weltweit viele Menschen aus verschiedenen Disziplinen dafür zu begeistern, gemeinsam an Lösungen zu arbeiten und eine internationale Infrastruktur zum Teilen von Forschungsdaten zu etablieren. Dies stellt eindrücklich unter Beweis, welche Bedeutung diesem Thema beigemessen wird. Der RatSWD verfolgt mit Interesse Arbeit und Ergebnisse der RDA und wird innerhalb der RDA die Perspektive der Sozial-, Verhaltens- und Wirtschaftswissenschaften vertreten." Darüber hinaus weist Frau Riphahn darauf hin, dass für eine aktive Mitarbeit entsprechende finanzielle Ressourcen erforderlich sein werden.

Der Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten ist das erste deutsche institutionelle Mitglied der Research Data Alliance. Auf nationaler Ebene ist der RatSWD durch seinen stellvertretenden Vorsitzenden Stefan Bender im Lenkungsausschuss der RDA vertreten.

Mark Parsons, Claudia Oellers, Doris Wedlich und Stefan Bender (v.l.n.r.) in der Geschäftsstelle des RatSWD
Mark Parsons, Claudia Oellers, Doris Wedlich und Stefan Bender (v.l.n.r.)
in der Geschäftsstelle des RatSWD

 

Der Rat für Sozial-und Wirtschaftsdaten (RatSWD)
ist ein unabhängiges Gremium von empirisch arbeitenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Universitäten, Hochschulen und anderen Einrichtungen unabhängiger wissenschaftlicher Forschung sowie von Vertreterinnen und Vertretern wichtiger Datenproduzenten. Er wurde 2004 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung eingerichtet mit der Zielsetzung die Forschungsdateninfrastruktur für die empirische Forschung nachhaltig zu verbessern und somit zu ihrer internationalen Wettbewerbsfähigkeit beizutragen.

Die Research Data Alliance (RDA)
ist eine 2013 gegründete bottom-up Initiative, die das Ziel hat, die Fragmentierung der internationalen Forschungsdatenlandschaft durch technologische Innovation und interdisziplinäre Zusammenarbeit zu überwinden. Die über 2500 Mitglieder aus 92 Ländern arbeiten in thematischen Arbeits- und Interessengruppen gezielt zusammen, um die internationale Dateninfrastruktur zu verbessern. Finanziert wird die RDA von der Europäischen Kommission, der US National Science Foundation, dem US National Institute of Standards and Technology und der australischen Regierung.
| rd-alliance.org