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8. Konferenz für Sozial- und Wirtschaftsdaten (8| KSWD), 2.–3. März 2020 in Berlin

Pressemitteilung, 19.02.2020

Gesellschaft braucht Wissenschaft. Wissenschaft braucht Daten.

Die 8. Konferenz für Sozial- und Wirtschaftsdaten widmet sich der hohen Relevanz von verlässlichen Daten für Politik, Wissenschaft und Gesellschaft. Insbesondere im Kontext zunehmender Polarisierung inhaltlicher Debatten kann evidenzbasierte Forschung mehr Klarheit bringen. Dies erfordert eine leistungsstarke und umfassende Forschungsdateninfrastruktur in Deutschland. Wie soll sich diese weiterentwickeln? Was ist ihr methodischer Stand? Welche konkreten Schwerpunkte sollen gesetzt werden? Diesen Fragen widmen sich mehr als 350 Teilnehmende aus Forschung, Politik und Datenproduktion vom 2. bis 3.3.2020 in Berlin.

Mit der achten Konferenz für Sozial- und Wirtschaftsdaten (8| KSWD) unter dem Titel „Gesellschaft braucht Wissenschaft. Wissenschaft braucht Daten.“ adressiert der Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD) die Weiterentwicklung der Forschungsdateninfrastruktur in Deutschland. Dazu werden neue Methoden der Datengenerierung und innovative Datenzugänge im Plenum sowie in thematischen Sessions diskutiert. Im Fokus stehen u.a. die Nutzung von Big Data in der Forschung, die Zukunft der Kriminalstatistik, der state-of-the-art bei Online-Erhebungen, Standards bei Datenerhebungen mit mobilen Endgeräten sowie evidenzbasierte Politikberatung, FAIRe Registerdaten und innovative Zugänge zu sensiblen Daten.

Gleichzeitig präsentiert die 8| KSWD die Meilensteine der 6. Berufungsperiode (2017-2020) des RatSWD. Die 16 Mitglieder des RatSWD und seine Gäste, vor allem aber auch die inzwischen 34 vom RatSWD akkreditierten Forschungsdatenzentren (FDZ) haben sich in der letzten Berufungsperiode für einen Datenkulturwandel in den Sozial-, Verhaltens- und Wirtschaftswissenschaften engagiert und ein beachtliches Arbeitsprogramm realisiert. Die vom RatSWD akkreditierten FDZ werden immer stärker nachgefragt, was die hohen Nutzungszahlen der FDZ-Angebote im aktuellen Tätigkeitsbericht eindrücklich belegen.

Die bestehende (Forschungs-)Datenbasis in Deutschland soll – unter anderem – mit der Einrichtung einer Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) interdisziplinärer und umfangreicher werden. Diese Idee nimmt die 8| KSWD auf, indem sie Politik, Forschenden und Akteuren der Dateninfrastruktur ein Austauschforum bietet. Damit fördert die Konferenz einen in Deutschland einzigartigen Dialog an der Schnittstelle von Datenproduktion, Datennutzung sowie Datenschutz und Forschungsethik.

Das vollständige Programm und die Anmeldung zur Konferenz finden sich unter https://www.ratswd.de/8kswd. Die Teilnahme ist kostenfrei.

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Der Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD)
berät seit 2004 die Bundesregierung und die Regierungen der Länder in Fragen der Forschungsdateninfrastruktur für die empirischen Sozial-, Verhaltens- und Wirtschaftswissenschaften. Im RatSWD arbeiten acht durch Wahl legitimierte Vertreterinnen und Vertreter der sozial-, verhaltens- und wirtschaftswissenschaftlichen Fachdisziplinen mit acht Vertreterinnen und Vertretern der wichtigsten Datenproduzenten zusammen.
Er versteht sich als institutionalisiertes Forum des Dialoges zwischen Wissenschaft und Datenproduzenten und erarbeitet Empfehlungen und Stellungnahmen. Der RatSWD engagiert sich für eine Infrastruktur, die der Wissenschaft einen breiten, flexiblen und sicheren Datenzugang ermöglicht. Solche Daten werden von staatlichen, wissenschaftsgetragenen und privatwirtschaftlichen Akteuren bereitgestellt. Der RatSWD hat 34 Forschungsdatenzentren akkreditiert, deren Kooperationen er fördert.