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Erweiterung der RatSWD Forschungsdateninfrastruktur - Willkommen FDZ-PsychData des ZPID

RatSWD Pressemitteilung, 31.03.2010

Das Forschungsdatenzentrum PsychData ("FDZ-PsychData") des Leibniz-Zentrums für Psychologische Information und Dokumentation (ZPID) ist seit Anfang März neues Mitglied der vom RatSWD zertifizierten Forschungsdateninfrastruktur.

Das FDZ PsychData betreibt eine speziell auf die psychologische Forschung ausgerichtete Plattform für Datenarchivierung, -dokumentation und -austausch. Die Mikro-Daten umfassen im Grundsatz die gesamte Psychologie mit Schwerpunkt auf Datensätzen aus den Bereichen der Klinischen, der Entwicklungs-, der Pädagogischen, der Geronto- sowie der Arbeits- und Organisationspsychologie, die im Rahmen von Längsschnittstudien, groß angelegten Umfragestudien und Testentwicklungen erhoben wurden.
Gestartet 2002 als ein mit DFG-Mitteln gefördertes Projekt, gehört PsychData nun seit März 2010 offiziell zu der vom Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD) empfohlenen und zertifizierten Dateninfrastruktur in den Sozial-, Verhaltens- und Wirtschaftswissenschaften. Der RatSWD berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder in Fragen der Erweiterung und Verbesserung der Forschungsdateninfrastruktur.
Professor Gert G. Wagner, Vorsitzender des RatSWD, erklärt dazu: "Die Sozial- und ganz besonders die Wirtschaftswissenschaften haben sich in den letzten Jahren psychologischen Konzepten gegenüber geöffnet. Es gibt inzwischen eine große Zahl wichtiger Arbeiten, die z. B. den Einfluss von Persönlichkeitseigenschaften wie Kontrollüberzeugungen, Risikoscheu und Extraversion auf sozioökonomische Verhaltensweisen untersuchen und einen enorm großen Einfluss finden. Deswegen freut es mich ganz besonders, dass nun auch ein ganz wichtiges psychologisches Datenarchiv zum Kreis der Forschungsdaten- und Datenservice-Zentren gestoßen ist. Ich persönlich bin auch davon überzeugt, dass auch psychologische Datenerhebungen von der Zusammenarbeit mit Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern profitieren können. Von PsychData werden ganz neue wichtige Anstöße für innovative Forschung ausgehen".