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Forschung zur Corona-Pandemie

Diese Sammlung von Initiativen, die die Auswirkungen der Corona-Pandemie und ihrer Bekämpfung auf die Gesellschaft empirisch erfassen, ist das Ergebnis eigener Recherchen. Für die Inhalte der Studien sind ausschließlich die Forschenden der jeweiligen Einrichtung verantwortlich. Hinweise auf weitere Surveys, deren Inhalte oder auch erste Ergebnisse sind sehr willkommen. Schreiben Sie uns an office@ratswd.de.

Zur besseren Übersicht können Sie die Studien nach bestimmten Kriterien filtern.

41 Studien

Universität Zürich und Universität Konstanz

Jugendliche und das Leben in Quarantäne / La vita in quarantena

Durch das neuartige Corona-Virus/COVID-19 werden Jugendliche und junge Erwachsene vor neue Herausforderungen gestellt. Um herauszufinden, wie sie mit der ausserordentlichen Lage umgehen, wurde eine Online-Umfrage mit zwei verschiedenen Stichproben durchgeführt.
Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi)

NEPS - Corona & Bildung (NEPS-C)

Mit den Längsschnittdaten des Nationalen Bildungspanel (NEPS) soll es ermöglicht werden, mittel- und langfristige Auswirkungen der Corona-Pandemie für die Kompetenzentwicklung und Bildungsverläufe über den Lebensverlauf zu untersuchen. Daher werden die NEPS-Teilnehmenden zu den direkten Konsequenzen der Corona-Pandemie auf den Schul-, Arbeits- und Familienalltag befragt. Somit können sowohl rückblickend Unterschiede in der Reaktion auf die Krise wie auch Langzeitfolgen für Bildungsbiografien in Deutschland erforscht werden.
Goethe-Universität Frankfurt am Main, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Universität Mannheim

Corona lässt Arbeitszeit schrumpfen

Eine Studie von Goethe-Uni und den Universitäten Bonn und Mannheim nimmt die Folgen für berufstätige Eltern in den Fokus – Frauen sind wohl besonders betroffen.
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

Frauen wechselten häufiger ins Homeoffice

Die Hälfte der Beschäftigten, die in privatwirtschaftlichen Betrieben mit mehr als 50 Mitarbeitern tätig sind und beruflich digitale Informations- und Kommunikationstechnologien nutzen, arbeitete im April oder Mai zumindest zeitweise im Homeoffice. Dabei wechselten Frauen häufiger ins Homeoffice als Männer, geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.
Stifterverband

Stifterverband startet Umfrage: „Wir geben Jugendlichen eine Stimme“

Was bewegt die Jugendlichen in Zeiten von Corona wirklich? Dazu startet der Stifterverband heute eine bundesweite Umfrage unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 12 und 25 Jahren in Schulen und Berufsschulen. Das Besondere: Die Fragen sind von Jugendlichen für Jugendliche entwickelt. Anlass ist die Veröffentlichung des nationalen Bildungsberichts 2020, wonach Bildung in der digitalen Welt hierzulande immer noch nicht richtig funktioniert.
Westfälische Wilhelms-Universität Münster │ Institut für Kommunikationswissenschaft

Gesundheitskommunikation in der Corona-Krise

Das Projekt beschreibt und analysiert, wie sich Menschen im ländlichen Raum vor dem Hintergrund der Corona-Krise über Gesundheitsthemen informieren, welche Medien und Angebote sie nutzen und wie sie diese bewerten. Daneben erforscht die Studie das (veränderte?) Verhalten der Münsterländerinnen und Münsterländer zu Corona-Zeiten sowie ihre Zufriedenheit mit der Gesundheitsversorgung in der Region.
Europäische Kommission

COVID-19 - Call for an Expression of Interest (European Commission) Deadline: 11.06.2020

Im Zusammenhang mit der Covid-19-Krise hat die Europäische Kommission einen Call for Expression of Interest (EOI) veröffentlicht, mit dem in fünf verschiedenen Topics innovative und schnelle Antworten auf die Corona-Pandemie gefördert werden sollen. Mit dem Topic „Behavioural, social and economic impacts of the outbreak response” (SC1-PHE-CORONAVIRUS-2020-2C) richtet sich die Ausschreibung auch an Sozial- und Geisteswissenschaftler/innen.
Hans-Böckler-Stiftung

Corona-Krise: 26 Prozent der Erwerbstätigen haben Einkommenseinbußen erlitten, soziale Ungleichheit verschärft sich

Neue Umfrage zeigt aber auch abnehmende Sorgen um Jobverlust Corona-Krise: 26 Prozent der Erwerbstätigen haben bereits Einkommenseinbußen erlitten, soziale Ungleichheit verschärft sich Die Corona-Krise in Deutschland verschärft auch nach der weitgehenden Lockerung der Kontaktbeschränkungen bestehende Ungleichheiten bei Einkommen und beruflichen Möglichkeiten. Erwerbstätige mit ohnehin schon niedrigeren Einkommen haben deutlich mehr unter negativen wirtschaftlichen Folgen zu leiden als Menschen mit höheren Einkommen.
Exzellenzcluster „Religion und Politik“ an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster

Einfluss der Corona-Krise auf soziale, politische und religiöse Haltungen

nternationale Umfrage zu Religion und Zusammenhalt in Corona-Zeiten – Neues Dossier aus dem Exzellenzcluster über „Religion und Verschwörungstheorien in Zeiten der Corona-Epidemie“ – Mit Beiträgen u.a. von Detlef Pollack, Carolin Hillenbrand, Johannes Wischmeyer
RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

Befragung von RWI und ZEW: Auch in der Corona-Pandemie bleibt Klimaschutz wichtig

Klimaschutz und Klimawandel bleiben auch während der Corona-Pandemie wichtige Themen. In einer aktuellen Befragung geben mehr als 90 Prozent der befragten deutschen Haushalte an, dass sich die Bedeutung des Themas Klimawandel seit Jahresbeginn nicht verändert oder sogar noch zugenommen hat. Die Befragung wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und im Auftrag des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung sowie ZEW Mannheim und weiteren Kooperationspartnern durchgeführt.
Universität Heidelberg

Anti-Corona-Maßnahmen: Große Mehrheit hält sich an die Vorgaben

Maskenpflicht, Abstandhalten, Kontaktbeschränkungen – der überwiegende Teil der Menschen trägt die coronabedingten Einschränkungen mit. Rund 1.300 Personen haben Wissenschaftler der Universität Heidelberg online danach befragt, wie sie die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie wahrnehmen und damit umgehen. Mehr als 80 Prozent der Befragten gaben an, sich immer oder zumindest meistens an die Vorgaben gehalten zu haben. Diese und weitere Ergebnisse der Online-Befragung sind im Internet abrufbar.
Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS)

Jugendarbeitslosigkeit in Europa könnte auf 25 Prozent steigen

Die neue Studie „Youth Unemployment in Times of Crises in the EU 27“ des FiBS Forschungsinstituts für Bildungs- und Sozialökonomie untersucht die Jugendarbeitslosigkeit in der EU in der Folge der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/09 und verknüpft diese mit einer ersten Schätzung, wie die Jugendarbeitslosigkeit nach der Corona-Krise zunehmen könnte. Demnach könnte die Arbeitslosigkeit von Geringqualifizierten sogar die 40-Prozent-Marge überschreiten, allerdings erst Mitte der 2020er Jahre. Weiterhin wird die Arbeitslosigkeit von Männern möglicherweise höher sein als die von Frauen.
IUBH Internationale Hochschule GmbH

IUBH Studie: Trotz Corona bleibt Klimaschutz wichtigste Herausforderung der Menschheit

Über 2.000 Teilnehmer im Alter zwischen 18 bis 65 Jahren befragt - Über 75 Prozent sehen Klimaneutralität als bedeutendstes Ziel der Menschheit - Persönliches Engagement hängt stark vom Alter und Bildungsgrad ab - Über 70% der Studierenden bevorzugen klimaneutrale Arbeitgeber - Corona-Krise hat Menschen klimabewusster gemacht
Georg-August-Universität Göttingen

Forschungsteam unter Leitung der Universität Göttingen analysiert Strategien zur Massenakzeptanz bei Corona-Apps

Aktuell werden weltweit Corona-Warn-Apps zur Nachverfolgung von Infektionsketten entworfen und angeboten. Solche Contact-Tracing-Apps sind zentraler Bestandteil nationaler Strategien zur Lockerung von Kontaktbeschränkungen – auch in Deutschland. Damit diese Apps allerdings erfolgreich sind, müssen sie von einem großen Teil der Bevölkerung akzeptiert und aktiv genutzt werden. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Universität Göttingen hat untersucht, wie Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger mit Hilfe von App-Designs Massenakzeptanz zielgerichtet erreichen können.
Oxford University

The Oxford COVID-19 ‘Supertracker’

The Oxford Supertracker is a global directory of over 100 policy trackers and surveys related to COVID-19. This novel collection is designed to assist researchers and policy-makers in keeping track of a rapidly growing number of data sources. You can search and identify relevant information resources, such as datasets, surveys, and systematic collections, across different areas, countries and data types.
Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung

Eltern während der Corona-Krise

Die Studie gibt einen Überblick über die Größenordnungen der von der Schließung von Kindertagesstätten (Kitas) und Schulen betroffenen Elterngruppen sowie der Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt in den Monaten des Lockdowns. Im Anschluss werden vier Themenbereiche, die während der Krise an Relevanz gewannen, näher betrachtet: Eltern in systemrelevanten Berufen, Homeoffice als Lösung, Arbeitsteilung zwischen Frau und Mann sowie psychologische Folgen der Krise für Eltern.
Infratest dimap; Gesellschaft für Trend- und Wahlforschung mbH

CoronaCOMPASS Deutschland

"Die Corona-Epidemie erfordert nicht nur außergewöhnliche Maßnahmen von Politik und Wirtschaft, sondern auch von Meinungsforschern. Wir bei infratest dimap haben uns dazu entschlossen, in den nächsten Wochen tagesaktuelle Umfragen rund um die Corona-Epidemie auf den Weg zu bringen, die zusätzlich zu unseren bewährten repräsentativen Befragungen im Rahmen des ARD-DeutschlandTREND und von Ländertrends durchgeführt werden."
DIPF (Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation)

PACO (Psychologische Anpassung an die Corona-Pandemie)

Die wegen des Coronavirus beschlossenen Schulschließungen und Kontaktsperren bringen ganz neue Herausforderungen und Belastungen für Familien mit sich. Eine neue psychologische Studie des DIPF möchte erfahren, wie die Familien damit umgehen und wie sie ihren veränderten Alltag erleben.
FernUniversität in Hagen

Professionalität und Bildungsgerechtigkeit in der Krise. Eine empirische Studie zur Professionalitäts- und Medienkompetenzentwicklung in Schule und Hochschule in Zeiten des Coronavirus

Im Zentrum des Forschungsprojekts steht die vergleichende Erfassung von Erfahrungen, Praktiken und Handlungsstrategien von Lehrenden in Bildungsorganisationen der Primar- und Sekundarstufe I und II sowie der Hochschulbildung beim Einsatz von digitalen Medien und der Digitalisierung mit Anbeginn der Corona-Krise.