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Mannheimer Corona-Studie

Sonderforschungsbereich (SFB) 884 "Politische Ökonomie von Reformen" der Universität Mannheim

Link
https://www.uni-mannheim.de/gip/corona-studie

Pressemitteilung
https://idw-online.de/de/news744810

Ziel der Studie/Initiative
Wir alle in Deutschland sind von der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Maßnahmen betroffen. Die Methodik des German Internet Panel (GIP) bietet eine einzigartige Möglichkeit, diese Auswirkungen tagesaktuell in einer qualitativ-hochwertigen Stichprobe der allgemeinen Bevölkerung zu untersuchen. Die GIP-Teilnehmer*innen tragen seit mindestens 18 Monaten regelmäßig zu unserer Forschung bei; teilweise sind die Teilnehmer*innen schon 8 Jahre dabei. Dies erlaubt es, das Leben in Deutschland vor Corona mit der jetzigen Situation zu vergleichen.

Studiendesign/Umsetzung
Am Freitag, dem 20. März, wurde mit der ersten Befragung der Mannheimer Corona-Studie gestartet. In den nächsten 6 Wochen werden täglich GIP-Teilnehmer*innen dazu befragt, wie ihr Leben seit der Corona-Krise aussieht. Dabei werden sowohl sozial-/wirtschaftliche Aspekte (z. B. Kinderbetreuung, Arbeits­situationen und verfügbares Einkommen) untersucht, als auch den Einfluss politischer Maßnahmen auf soziale Interaktionen, Ängste, sowie die gesellschaftliche Akzeptanz der Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie.

Das GIP beruht auf einer Zufallsstichprobe der allgemeinen Bevölkerung. 2012 und 2014 wurden dazu mittels ADM-Design alle Personen im Alter von 16-75 Jahren in Haushalten und 2018 aus der Einwohnermelderegistern der Städte und Gemeinden Personen im Alter von 16-75 Jahren zufällig für die GIP-Stichprobe gezogen und zur Studie eingeladen. Die GIP-Teilnehmer wurden für die Corona-Studie in acht zufällige Substichproben unterteilt. Die Substichproben 1-7 wurden jeweils einem anderen Wochentag zugeordnet, eine achte Stichprobe dient als Kontrollgruppe und wird in der Corona-Studie nicht befragt.